In dieser Rubrik macht der Verein Publikationen in der Presse zugänglich, die sich mit dem Zusammenhang
von Mediengewalt und Jugendgewalt auseinandersetzen. Dabei bevorzugt der Verein keine bestimmte politische
oder ideologische Orientierung der zitierten Presseorgane, sondern verweist auf Veröffentlichungen, die
im Sinne von §2(1) der Satzung des Vereins den Kinder-und Jugendmedienschutz auf der Grundlage des
Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, der EU-Kinderrechtskonvention und der UNO-Charta für Kinder-
rechte betonen.
Nach Möglichkeit wird der Volltext der Publikation bereitgestellt, wo dies aus Gründen des Copyright oder
zusätzlicher Kosten für den Verein nicht möglich ist, muss ein Link zu den Seiten der jeweiligen Presseorgane
genügen.


Jugendschutz in Frage gestellt
Wie Jugendliche zum brutalen "Mainstreamshooter-Spielen" verführt werden
Die "Neue Rheinische Zeitung" vom 19.10.2013 übernahm eine Pressemitteilung des Vereins Mediengewalt e.V., in der R.H. Weiß über die Ergebnisse seiner Nutzungsstudie der meistverkauften Kriegs- und Verbrechens-Shooter berichtet und auf die fehlenden nachhaltigen Konsequenzen für den Jugendmedienschutz aufmerksam macht.
> zum Bericht der Neuen Rheinischen Zeitung

Höheres Mindestalter für Egoshooter
"Steigerung der Aggression experimentell belegt"
Im Schwäbischen Tagblatt erschien am 25.06.2010 ein Bericht über den Beitrag des Tübinger Psychologen und Suchtexperten Peter Peukert im Rahmen des Studium General der Universität Tübingen. Danach ist die Steigerung der Gewaltbereitschaft von Spielern durch Computerspiele wie "Counter Strike" wissenschaftlich gut belegt.
> mehr

An virtuellen Faschismus grenzend
Was Experten dazu sagen
"An virtuellen Faschismus grenzend"
Die Backnanger Kreiszeitung veröffentlichte am 10.4.10 ein Interview von Peter Wark mit dem
Medienpsychologen Dr. Weiß. In seinem Bericht legte er besonderen Wert auf das Versagen der Politik
beim Jugendmedienschutz. Die Kernaussage: "Die Politik geht vor der Wirtschaft in die Knie".
Ein Beweis dafür sind die Ergebnisse der Nutzungsstudie zum Kriegsspiel- Egoshooter "Call of Duty -
Modern Warfare 2". Dr. Weiß hat nachgewiesen, dass sehr viele Kinder und Jugendliche dieses extreme
Gewaltspiel am Computer spielen, obwohl es nur für Erwachsene freigegeben ist.
> mehr

Fragwürdige Publikationen über
Kriegs- und Verbrechensspiele
Unter der Überschrift "Jeder wird zur Kampfmaschine" druckte das Amnesty Journal in der
Ausgabe vom Februar 2010 einen Beitrag eines Journalisten ab, der mit keinem Wort auf das
zentrale Problem in der Diskussion über diese Spiele eingeht, dass nämlich fortgesetztes
stundenlanges, oft unfassbar brutales Handeln in Kriegs- und Verbrechensszenarien die Entwicklung
von Kindern und Jugendlichen bis hin zur Sucht gefährden kann.
> zum Artikel
> zu unserer Stellungnahme
> zur Stellungnahme von R. Fromm

In der Ausgabe 12/2008 von "chrismon.de - Das evangelische Online-Magazin" erschien unter dem Titel
"Und der Mensch sah, dass es gut war. Warum auch in der Welt der Computerspiele die Moral regiert"
der Beitrag eines Journalisten, in dem dieser erklärt: "Letztlich leitet sich jedes Computerspiel aus dem
uralten Quellcode ab, den die Schöpfungsgeschichte offenlegt."
> zum Artikel
> zu unserer Stellungnahme

Für den Jugendschutz irrelevante Studie? Emotionale Debatte versachlichen
Unter diesem Titel veröffentlichte der Mannheimer Morgen (29.06.2009) einen Bericht
über eine Studie von Prof. Bolay an der SRH Hochschule Heidelberg, deren Ergebnisse
"... unter anderem der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) verlässliche Grundlagen
für die Altersfreigabe von Computer- und Konsolenspielen geben."
Da die Versuchspersonen zur Erhebung ihrer physischen und psychischen Reaktionen eine Woche
an drei Terminen je vier Stunden ein nicht für Jugendliche freigegebenes Spiel (F.E.A.R.)
spielen, ist davon auszugehen, dass alle Versuchspersonen älter als 18 Jahre sind.
Welchen Aufschluss die Ergebnisse dann für die Beurteilung der Gefährdung von Kindern und
Jugendlichen zulassen, muss offen bleiben.
> mehr

Abstumpfung durch Gewaltkonsum Reaktionen von erfahrenen Spielern auf Gewaltdarstellungen
Im Editorial der Zeitschrift Nervenheilkunde (6/2009, S. 343-346) berichtet Prof. Dr. Dr. M. Spitzer
über seine Erfahrungen bei einer Fernsehdiskussion um Gewalt in den Medien:
"Was bleibt, ist die unangenehme Einsicht, dass das aktive oder passive Konsumieren von Gewalt
zu einer messbaren Abstumpfung führt, die zur Verminderung der Neigung zu realer Hilfeleistung führt."

Der nachfolgende Link führt auf die Eingangsseite der Zeitschrift, dort aufrufen
"Editorial: Gemütlich dumpf"
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Die Gefahr der Killerspiele -
Was Experten dazu sagen
"Kopfschüsse am Computer trainiert"
Medienforscher wiesen seit langem auf das Risiko dieser Spiele hin. Redakteurin Susanne Nießing
von der Frankfurter Neuen Presse sprach mit dem Medienforscher und Schulpsychologen Dr. Werner Hopf.
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Aggressive Spiele müssen verschwinden "Aggressive Spiele müssen verschwinden"
Nach dem Massaker von Winnenden fordern Politiker ein Verbot brutaler Computerspiele.
Auch der Psychologe Helmut Lukesch spricht sich im FAZ.NET-Interview dafür aus, etwa Ego-Shooter
vom Markt zu nehmen - weil sie ein Teil der Ursache sein könnten.
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Untergrabung der humanen Gesellschaft Gegen die Verharmlosung gewaltverherrlichender Computerspiele
Gegen die Verharmlosung gewaltverherrlichender Computerspiele wendet sich die Wissenschaftlerin
Elke Ostbomk-Fischer.
Die Expertin meint in einem Interview mit der FOCUS-Online-Autorin Claudia Frickel,
die Gesetze seien "so gut wie wirkungslos". "Killerspiele" sind spezielle Formen von Computerspielen,
die darauf ausgerichtet sind, den Grundkonsens einer humanen Gesellschaft zu untergraben.
Elke Ostbomk-Fischer ist Dozentin für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln und Ausbilderin bei
der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG).
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Verbot der Killerspiele als erster Schritt "Verbot der Killerspiele als erster Schritt"
Die Leiterin des Erlanger Instituts für Medienverantwortung, Sabine Schiffer, warnt in einem Interview
mit den "Erlanger Nachrichten" vor der Nachahmerwirkung von Killerspielen.
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Das Für und Wider von "Killergames" Unter diesem Titel veröffentlichte das Schweizer "medienheft.ch"
Information zum Hintergrund einer kontroversen Debatte.
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Kindheitskiller auf dem Gabentisch Politik und Industrie im Taumel der Kriegsspiele
Dazu veröffentlichte "Hintergrund - Das Nachrichtenmagazin" ein Interview mit Sabine Schiffer,
der Leiterin des Erlanger Instituts für Medienverantwortung.
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"Lobbyarbeit auf höchstem Niveau" "Lobbyarbeit auf höchstem Niveau und mit Schützenhilfe aus Universitäten"
Sabine Schiffer, die Leiterin des Erlanger Instituts für Medienverantwortung weist in einer
Publikation in "Hintergrund - das Nachrichtenmagazin" auf die Geldflüsse von Unternehmen,
die Unterstützung der Wirtschaftsförderung auch für fragwürdige Computerspiele durch Bundestags-
abgeordnete und entsprechende Beiträge von Wissenschaftlern hin.
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Mediengewalt erzeugt Gewalt Zum Für und Wider von Kriegs- und Verbrechensspielen
Im Schweizer "medienheft.ch" nimmt Dr. Rudolf H. Weiß Stellung zum Für und Wider von «Killergames».
Aufgebrachte Kommentare aus der "Gamercommunity" auf eine neue wissenschaftliche Längsschnittstudie
mit dem Ergebnis "Mediengewalt erzeugt echte Gewalt" werden kritisch hinterfragt und in einen Diskurs
mit neuen empirischen Erkenntnissen und Fallbeispielen gebracht. Auf die aktuelle Verbotsdiskussion
von Killerspielen auf politischer Ebene in der Schweiz wird Bezug genommen. Diese war in den vorange-
gangenen Beiträgen im medienheft.ch begonnen worden (Roland Näf, Berner Grossrat und Vizepräsident
der SP Kanton Bern und ein Vertreter der Medienindustrie Erik Beyer, CEO von eNamic GmbH und Betreiber
der Plattform GBase.ch). Konsequenzen aus der neuen Längsschnittstudie "Media Violence and Youth
Violence" von Hopf, Huber und Weiß werden aufgegriffen und mit der Forderung nach wirkungsvolleren
Verbotsmaßnahmen verbunden. Anhand einer aktuellen repräsentativen Schülerbefragung in Deutschland
zum Video-Verbrecherspiel Grand Theft Auto IV (GTA IV) wird die Wirkungslosigkeit des neuen deutschen
Jugendmedienschutz-Gesetzes, bedingt durch die Regeln der freiwilligen Selbstkontrolle ("regulierte
Selbstregulierung"), offen gelegt.
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Spiele ohne Grenzen Je öfter ein Kind am Computer ballert, desto schlechter die Schulnoten
Jörg Lau beschreibt in "Zeit-Online" die Gefahr, dass eine Generation von Jungs verwahrlost. "Die Altersfreigaben sind ein moralisches Feigenblatt für die Games-Industrie, die gerne auf den strengen deutschen Jugendschutz verweist, während sie mit seiner Deckung immer perversere Gewaltfantasien an immer jüngere Spieler vermarktet."
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Berichte über den Medienkongress
"Computerspiele und Gewalt"
20.11.2008 in München"
Die "Frankfurter Rundschau" fasst in ihrer online-Ausgabe die wichtigsten Ergebnisse
des Kongresses zusammen: "Killerspiele am Computer steigern nach Einschätzung von Experten die
Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen im wirklichen Leben."
Stellungnahmen der Experten finden sich im Bericht.
> Bericht über den Medienkongress

Unter der Überschrift "Nach dem Spiel ist vor dem Kampf" stellt die "Süddeutsche Zeitung"
(Nr. 271, Freitag, den 21. Nov. 2008, S. 18) die wichtigsten Befunde zusammen, die auf dem Kongress
dargestellt wurden.
> Bericht über den Medienkongress: In "Google" suchen unter "Nach dem Spiel ist vor dem Kampf"

Die Zeitschrift "GameStar" kritisiert unter der Überschrift "Medienwirkungsfälscher schlagen
wieder zu", dass beim Medienkongress "Computerspiele und Gewalt" Verbotsbefürworter unter sich
gewesen seien.
> Bericht über den Medienkongress

Die Zeitschrift des Bayerischen Philologenverbands "Das Gymnasium in Bayern" berichtet in der
Ausgabe 1/2009 über den Medienkongress in München: "Computerspiele machen dennoch aggressiv."
> Bericht über den Medienkongress